2018/118  

Betreff: Arena Lüneburger Land - die nächsten Schritte
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verantwortlich:Krumböhmer, Jürgen
Federführend:Verwaltungsleitung Bearbeiter/-in: Lüttchen, Martina
Produkte:23.1. 111-100 Verwaltungsführung
Beratungsfolge:
Kreisausschuss
Kreistag
23.04.2018 
Sitzung des Kreistages ungeändert beschlossen   

Anlage/n
Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage/n:

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ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

  1. Der Landkreis Lüneburg hält grundsätzlich an der Realisierung des Baus der „Arena Lüneburger Land“ fest. Auch am vorgesehenen Standort wird festgehalten. Die Arena soll dem Spitzen- und Breitensport sowie für Eventveranstaltungen zur Verfügung stehen.
  2. Die laufende Ausschreibung für den Betreibervertrag wird aufgehoben.
  3. Die Verwaltung bereitet bis zum 1. Juni 2018 die europaweite Ausschreibung eines neuen Betreibervertrages vor und prüft parallel die Folgen des Betriebs der Halle durch eine kommunale Gesellschaft.
  4. Sobald die Leistungsverzeichnisse vorliegen, werden die Ausschreibungen veröffentlicht.
  5. Die Verwaltung forciert ihre Bemühungen um den Nachweis der Bewältigung des ruhenden Verkehrs bei größeren Veranstaltungen.
  6. Der Hochbauausschuss begleitet das weitere bautechnische Verfahren und erörtert u. a. das Bodenkonzept.
  7. Die Vorarbeiten und Prüfungen sind so abzuschließen, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen wird.
  8. Es wird ein Begleitgremium zur Arena gebildet, in das die Fraktionen SPD und CDU je zwei Mitglieder und die übrigen Fraktionen je ein Mitglied entsenden. Die Hansestadt Lüneburg wird gebeten, ein weiteres Mitglied zu entsenden.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sachlage:

Auf die nicht-öffentliche Informationsvorlage 2018/119 wird verwiesen.

 

Das Ausschreibungsverfahren für einen Betreibervertrag hat als Partner die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH ergeben. Im Zuge der abschließenden Vertragsverhandlungen haben sich Erkenntnisse verdichtet, wonach die Arena Lüneburger Land unter den Rahmenbedingungen, die der Ausschreibung zugrunde liegen, wirtschaftlich nicht betrieben werden kann. Unter Abwägung verschiedener Alternativen wird vorgeschlagen, die laufende Ausschreibung aufzuheben. Dazu kann mündlich - ggf. in nicht-öffentlicher Sitzung - vorgetragen werden.

 

Trotz der zusätzlichen Kosten soll an dem Vorhaben festgehalten werden. Ein politisches Vorgespräch hat ergeben, dass alternativ zwei Wege geprüft werden sollen. Das wären eine neue Ausschreibung eines Betreibervertrages oder die Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft.

 

Der Betreibervertrag wäre nach den heutigen Erkenntnisses europaweit auszuschreiben. Das würde ca. zwei Monate dauern. Vorteil wäre, dass ein Vertrag mit 10-jähriger Laufzeit vergeben werden könnte. Die Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft könnte mit einem gewandelten Betriebskonzept versehen werden. Die Verwaltung wird dazu eine gesonderte Ausarbeitung in Form einer Beschlussvorlage erarbeiten.

 

Trotz der ausstehenden Klärung sollen die Aufträge für die Erstellung des Bauzauns und des Bauschilds erteilt werden, damit der Wille, die Arena zu errichten, deutlich wird.

 

Ebenfalls geklärt werden soll die Frage des Bodenkonzepts. Hierzu soll der Hochbauauschuss eine gesonderte Sitzung durchführen. In der Sitzung sollen Vertreter einschlägiger Hallen anwesend sein,    z. B. der Arenen in Trier und Hamburg. Auch die SVG soll Stellung nehmen können. Das Bodenkonzept wäre wichtig für die Ausschreibung eines Betreibers, weil sich daraus Auswirkungen auf die Nutzbarkeit der Halle ergeben können.

 

Die übrigen Beschlusspunkte entsprechen der bisherigen Beschlusslage.