Arena Lüneburger Land - Vorstellung erster Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung  

Sitzung des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Hochbau und Energiesparmaßnahmen Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 30.07.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 17:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal
Ort: Sitzungssaal Kreisverwaltung, Auf dem Michaeliskloster 4, 21335 Lüneburg
 
Wortprotokoll
Beschluss

LR Nahrstedt trägt einen zusammenfassenden Vermerk vom 25.07.2019 der KR Vossers zum überarbeiteten Entwurf des Verkehrsgutachten vom 12.07.2019 vor.

Der Gutachter Thomas Müller von der Ingenieurgemeinschaft Schubert hat am 12.07.2019 seinen überarbeiteten Entwurf der verkehrstechnischen Untersuchung zur Arena übersandt. Dieser ist der Hansestadt Lüneburg zur Kenntnis gegeben worden. Kreisrätin Frau Vossers und Frau Hesebeck von der Hansestadt Lüneburg haben sich zu dem Gutachten ausgetauscht.

Die wichtigsten Kernaussagen sind folgende:

  • An den Wochenenden und am Abend ist das durch den Veranstaltungsbetrieb erzeugte zusätzliche Verkehrsaufkommen am Knotenpunkt B 209/Lüner Rennbahn unproblematisch. Dann finden voraussichtlich die meisten Veranstaltungen statt.
  • Der Knotenpunkt erreicht in Spitzenzeiten (18:00 19:00 Uhr an Werktagen) des zufließenden Verkehrs jedoch seine Kapazitätsgrenze. Eine Erhöhung der Kapazitäten ist durch einen Ausbau des Knotenpunktes (Erweiterung auf zwei Fahrspuren von Norden) möglich. Hierbei wäre nach Aussage der Hansestadt eine Aufrüstung der vorhandenen Lichtsignalanlage sinnvoll. Derartige Maßnahmen sind erst zu veranlassen, wenn sie sich nach einem Jahr Beobachtung als erforderlich erwiesen.
  • Die angrenzenden Knotenpunkte an der A39 können das prognostizierte Arena-Verkehrsaufkommen ohne Weiteres aufnehmen.
  • Zur verbesserten Erschließung für den Fuß- und Radverkehr wird eine neue Wegeverbidung über die Ilmenau (Brücke) empfohlen.
  • Bei kleineren Veranstaltungen (< 1.860 Personen) erfolgt die Anbindung an den Bahnhof mit dem Linienverkehr unter Anpassung an die Taktung des Metronoms.
  • Bei größeren Veranstaltungen werden zusätzliche Shuttlebusse eingesetzt, um die fehlenden Stellplatzkapazitäten bei der Arena auszugleichen. Für ca. 7 größere Veranstaltungen im Jahr (< 2.500 Personen) ist die Einrichtung eines Shuttleservice vom Parkhaus am Bahnhof aus erforderlich. Für 3 Veranstaltungen im Jahr (3.500 Personen) ist darüber hinaus ein Shuttleservice vom Bahnhof und von einem weiteren Parkstandort in Scharnebeck aus nötig.
  • Mit dem Ticketverkauf wird der Verkauf von Parktickets gekoppelt, so dass dadurch eine Steuerung erfolgen kann.

 

KTA Gaus und KTA Bauschke bitten darum, das Gutachten möglichst schnell an alle Kreistagsmitglieder zu verteilen. LR Nahrstedt sichert dies zu.

KTA Bonin schlägt vor, den Ausbau des Knotenpunktes B 209/Lüner Rennbahn aus Bundesmittel zu finanzieren, da der Ausbau ohnehin, auch ohne den Neubau der Arena, erforderlich ist.

KTA Führinger stellt zusammenfassend fest, dass es lt. Gutachten keine unüberwindbaren Schwierigkeiten mit der Verkehrsführung bezüglich des Neubaus Arena Lüneburger Land gibt.